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Stahlproduktion 1970 bis 2005

Artikel und Tabelle zur weltweiten Entwicklung der Stahlindustrie. Quelle: http://www.de.wikipedia.org der freien Enzyklopädie

Stahlproduktion 1970 bis 2005

Die 10 größten Stahlproduzenten (rot) und weitere Länder, deren jährliche Stahlproduktion über 10 Millionen Tonnen liegt. Insgesamt wurden 2006 weltweit etwa 1,2 Milliarden Tonnen Stahl produziert. Die bedeutendsten Herstellerländer, die Volksrepublik China 420 Millionen Tonnen (35 Prozent), Japan 114 Millionen Tonnen (9,5 Prozent) und die USA 96 Millionen Tonnen (acht Prozent), haben daran einen Anteil von mehr als der Hälfte. Wichtige Produzenten von Stahl in Europa sind Russland, Deutschland und die Ukraine.

Der weltweit größte Stahlkonzern mit 63 Millionen Tonnen Jahresproduktion (2005) ist die Mittal Steel Company mit Hauptsitz in den Niederlanden, gefolgt von Arcelor mit 46,7 Millionen Tonnen. Beide Unternehmen schlossen sich 2007 zum größten Stahlkonzern Arcelor Mittal mit Firmensitz in Luxemburg zusammen. Der größte Exporteuer von Stahl ist Japan mit 34,8 Millionen Tonnen (2004). Das Land mit den meisten Importen ist die Volksrepublik China mit 33,3 Millionen Tonnen (2004).

Obwohl die Erdkruste zu fünf Prozent aus Eisen, dem wichtigsten Ausgangsmaterial für Stahl, besteht, wird gegenwärtig der Rohstoffbedarf der Industrie nicht gedeckt. Beginnend im zweiten Halbjahr 2003 zeigt sich eine dramatisch veränderte Rohstoffsituation, die vor allem durch den stark steigenden Stahlbedarf der Volkswirtschaften in der Volksrepublik China, Indien und Brasilien verursacht wurde. Seit einigen Jahren wächst allein die Stahlerzeugung in China jährlich um mehr als die gegenwärtige Gesamtproduktion Deutschlands. Plötzlich reichte die Erzeugung der Erzminen nicht mehr aus, die Umschlagkapazitäten der Erzhäfen waren erschöpft, und es waren auch nicht mehr genug Schiffe für den Erztransport verfügbar. Ähnliche Entwicklungen ergaben sich für Koks, welcher für die Produktion von Roheisen benötigt wird, und für Schrott als Sekundärrohstoff für die Stahlerzeugung.

Die Konsequenzen aus dieser Entwicklung wurden von den großen Stahlherstellern der Industrieländer unterschätzt, so dass der aktuelle Rohstoffbedarf nicht gedeckt werden kann. Infolgedessen haben sich die Preise für Rohstoffe und Stahlprodukte vervielfacht. Gegenwärtig ist Stahl knapp und teuer. Es ist keine Trendwende in Sicht, die Stahlproduktion und der Rohstoffbedarf werden weiter steigen, obwohl die Wachstumsrate durch staatliche Eingriffe gegenwärtig sinkt. Der Bedarf an Eisenerz wird durch das Erschließen neuer Abbaugebiete gedeckt werden können. Außer der Stahlindustrie sind auch Beton und Aluminium von diesem Phänomen betroffen. Eine Ursache für den hohen Erdölpreis ist ebenfalls der gestiegene Rohstoffbedarf der Schwellenländer.

Stahlproduktion nach Ländern

(Alle Zahlen beziehen sich auf die Staaten in ihren heutigen Grenzen.) Produktion in Tausend Tonnen

stahlproduktion_1970_2005

Quelle: United States Geological Survey

Haupteinsatzgebiete kostenloser Schrott- und Altmetallabholung:

Aktualisiert August 2009
Alpsray, Altfeld, Borth, Budberg, Büderrich, Duisburg (ohne Umweltzonen), Eversael, Ginderich, Hartefeld, Hörstgen, Issum, Kamp, Lintfort, Moers, Meerbeck, Menzelen, Millingen, Niederwallach, Niersenbruch, Oermten, Ossenberg, Perrich, Repelen, Sevelen, Vernum, Werrich, Wallach, Xanten. Andere Städte auf Anfrage.
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